Ökologische Kondome

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Kessel Marketing & Vertriebs GmbH

Ökologische Kondome

Die von uns vertriebenen RFSU Kondome sind aus Naturkautschuklatex, einem nachwachsenden Rohstoff. Sie sind allergiearm und recycelbar (kompostierbar).

Die Ökologie der Verhütung mit RFSU-Kondomen

Natürliche Methoden der Familienplanung und die Enthaltsamkeit sind zweifellos die ökologischste Form der Schwangerschaftsverhütung. Auch das Diaphragma und die Portio-Kappe schneiden in einer Ökobilanz gut ab.

Jedoch nur Kondome sind sicher bei der Schwangerschaftsverhütung, geben Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und sind zugleich ökologisch sinnvoll.

Der nachwachsende Rohstoff Naturkautschuklatex für Kondome kommt in der Regel aus Plantagen in Indonesien, Malaysia oder Singapur und nicht nur von wild wachsenden Gummibäumen. Plantagenanbau bedeutet heute meist immer noch Monokulturen mit Herbizideinsatz und nur in Malaysia ist ein langsames Umdenken erkennbar.

Aus einem mindestens 5 Jahre alten Gummibaum werden am Tag ca. 100 g Latexmilch gezapft. Die notwendigen geringen Zusatzstoffe zur Verarbeitung der Latexmilch sind heute noch Schwefel, Zinksalz, Zinkoxyd, Ammoniak und ein Antioxydationsmittel. Hierfür gibt es noch keine "natürlichen" Ersatzstoffe, die für die Herstellung der Qualität des Endprodukts geeignet wären.

Im Produktionsprozess werden die Glaszylinder zweimal in die warme Latexmilch getaucht und zwischendurch vulkanisiert. In großen Industriewaschmaschinen werden die schlaffen Latexhüllen anschließend gereinigt und getrocknet. Hierbei entweicht die Prozesswärme und Ammoniak.

Neben der Chargenprüfung wird jedes einzelne Kondom vollautomatisch über einen Metallzylinder gestreift und elektronisch getestet. Der Ausschuss kann leider nicht wieder dem Rohmaterial zugeführt werden, ist jedoch gut zu entsorgen. Jedes RFSU Condom bekommt vor dem Verpacken eine Chargen Nummer am Schaftende. Somit kann es zurückverfolgt werden.

Das Einsiegeln in PP-Folien erfolgt bei RFSU automatisch unter Zugabe von Silikonöl. Einzelne andere Hersteller verwenden noch immer aluminiumkaschierte Kunststofffolien.

Das Silikonöl ist noch nicht durch natürliche Gleitsubstanzen ersetzbar, da diese nach längerer Zeit oxydieren bzw. das Latex (z.B. bei Fett!) angreifen.

Die gesamte Qualitätskontrolle erfolgt ohne Tierversuche mit physikalischen Verfahren.

Die Umverpackung (Papier/Pappe) ist mit ungiftigen Farben bedruckt. Die CE-Norm, das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte und die Hygiene erfordern jedoch, dass Condome einzeln eingesiegelt und in Verpackungen an die VerbraucherInnen abgegeben werden.

Einmal benutzt, gehört das Condom in den Restmüll oder zum Kompost, jedoch nicht in die Toilette. Latex zerfällt unter UV-Lichteinwirkung.

Fazit

Beim Plantagenanbau und den Zusatzstoffen ist das Condom noch verbesserungsbedürftig. Seit einigen Jahren gibt es erstmals "bio" zertifizierten Kautschuk.

Im Vergleich zu den anderen Methoden (Pille, Spirale) ist das Kondom das beste Mittel zur Lust ohne Frust.

Mann/Frau wendet es (Kondome) nur dann an, wenn es gebraucht wird. Es muss nicht ständig verhütet werden.

Auch verhindert es nach wie vor als einziges Verhütungsmittel gleichzeitig sexuell übertragbare Infektionen. Dies erspart u.a. Medikamente, Binden und/oder Tampons gegen Ausfluss und den körperlichen und seelischen Streß mit Krankheiten und belastet damit nicht die Umwelt.